Die Palästinensische Filmwoche war ein großer Erfolg!

Danke an die knapp 1.000 BesucherInnen in Wien und Graz

Die Palästinensische Filmwoche war ein großer Erfolg. An den vier Tagen im Wiener Votivkino und den zwei Tagen im Grazer Rechbauerkino konnten wir knapp 1.000 Besucherinnen und Besucher begrüßen. Dabei fiel vor allem die altersmäßige aber auch die ethnische Mischung auf, d.h. dieBesucherInnen waren sowohl hinsichtlich ihres Alters als auch ihrer ethnischen Herkunft gut durchmischt. Damit haben wir eines unserer Hauptziele, Jung und Alt sowie indigene ÖsterreicherInnen als auch Menschen aus dem Nahen Osten zu erreichen, vollauf erreicht.

Nicht ganz erreicht haben wir ein anderes Ziel, nämlich auch von den Medien zur Kenntnis genommen zu werden. Mit einem Radio- und einem Zeitungsbericht haben wir gegenüber dem Vorjahr bereits einen Fortschritt erreicht, im Vergleich zu ähnlichen Veranstaltungen ist das Medienecho allerdings noch immer recht bescheiden. Dies hängt ganz offensichtlich mit der Medienberichterstattung über den israelisch-palästinensischen Konflikt generell zusammen. Diese reicht leider von höchst einseitig und tendenziös bis zu äußerst vorsichtig und zurückhaltend. Dass eine Veranstaltung wie die unsere den Israellobbyisten ein Dorn im Auge ist, kommt nicht überraschend, dass aber in fast allen Medien darüber nicht berichtet wird, ist schon merkwürdig.

An der Qualität der gezeigten Filme ist es sicherlich nichtgelegen. Diese war ausgesprochen gut, zwei davon haben es sogar zu Nominierungenzum Auslandsoscar gebracht, nämlich unser Eröffnungsfilm „3000 nights“ von Mai Masri sowie „Eyes of a thief“ von Najwa Najjar am letzten Tag. Dieser Tag stellte in Wien zweifellos den Höhepunkt der Woche dar, das Votivkino war bis auf den letzten Platz ausverkauft, wir mussten leider sogar einige Leute wegschicken.

Alles in allem war das Festival ein großer Erfolg und hat bereits Vorfreude auf die Palästinensische Filmwoche 2019, welche wieder in der letzten Novemberwoche stattfinden wird, geweckt. Wir haben auch schon mit den ersten Vorbereitungen begonnen und werden in wenigen Wochen erste Informationen bekanntgeben.

Für das Organisationsteam: Susi Anderle und Fritz Edlinger