Palästinensische Filmwoche 2022

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Die diesjährigen Programm-Highlights

Between Heaven and Earth von Najwa Najjar

Salma und Tamer lassen sich nach fünf Jahren Ehe scheiden. Wegen der Scheidung in Nazareth wird es Tamer erstmalig erlaubt, den israelischen Checkpoint zu überqueren. Dort machen sie eine schockierende Entdeckung über die Vergangenheit von Tamers Vater. Das gelüftete Geheimnis führt die beiden auf eine emotionale Reise, auf der sie Verlust und Verrat in der Vergangenheit und deren Auswirkung auf sie selbst erforschen.

Der Film ist für den Auslands Oscar 2020 nominiert.


Advocate von Rachel Leah Jones und Philippe Bellaiche, mit: Lea Tsemel, Michel Warschawski, Hanan Aschrawi u.a.m.

Lea Tsemel hat ihr gesamtes Berufsleben als Menschenrechtsanwältin in Israel verbracht und hauptsächlich Palästinenser*innen verteidigt, die sich der Besatzung widersetzt haben. Der Film folgt der engagierten Anwältin und zweien ihrer Fälle. Interviews mit ihrer Familie und mit Kollegen bezeugen ihren Mut, ihre Hartnäckigkeit und ihre unerschütterliche Moral.

Der Film ist vielfach ausgezeichnet:

DocAviv Film Festival 2019 Winner Israeli Competition Best Israeli Film

Krakow Film Festival 2019 Winner Golden Horn Best Feature-Length Documentary

Palm Springs International Film Festival 2020 Winner Bridging the Borders Award

Thessaloniki Documentary Film Festival 2019 Winner FIPRESCI Prize International Competition


Kurzfilmprogramm des Dar Al-Kalima University College of Arts & Culture

Seit der Gründung 2006 hat sich Dar Al Kalima zu einem Zentrum der künstlerischen Ausbildung im Westjordanland entwickelt.

Die Filme der Absolvent*innen erzählen Geschichten, die um die palästinensische Identität kreisen und unterschiedliche Facetten der palästinensischen Gesellschaft sichtbar machen.

Neben “Between Heaven and Earth”, den Kurzfilmen des Dar Al-Kalima University College of Arts & Culture und “Advocate” sind es vor allem palästinensische Produktionen, auf denen der Fokus des diesjährigen Festivals liegt.

Dieses Jahr werden wir vermutlich wegen der Reisebeschränkungen keine Besuche von Regisseur*innen und Darsteller*innen haben, dafür aber Gespräche via Zoom und Skype.